Hyperthermie zur zielgerichteten Behandlung von Krebs als komplementäre Krebstherapie

Die Praxis ist mit einem lokalen Tiefenhyperthermiegerät ausgestattet, das vor Ort eine mit der Chemotherapie kombinierte Behandlung ermöglicht.

Hyperthermie kommt aus dem Griechischen und bedeutet Überwärmung. Die Erwärmung auf 42–44 Grad zerstört Krebszellen, verbessert die Durchblutung des Zielgewebes und macht dieses für die Chemotherapie (Zellgifte) oder Strahlentherapie sensibler. Durch die erlangte Wirkverstärkung kann eine Dosisreduktion der Chemotherapie ermöglicht werden, was sich positiv auf den Allgemeinzustand des Patienten auswirkt.

Die circa 60-minütigen Behandlung erfolgt liegend auf einem Wasserbett. Über eine Sonde, die auf der Haut über dem erkrankten Gewebe platziert wird, werden elektromagnetische Wellen appliziert, welche das darunterliegende Gewebe erwärmen.

Hyperthermie Behandlung
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Psychoonkologie in der Praxis für Integrative Onkologie in Köln